Arash Safaian
Der Komponist Arash Safaian wurde in Teheran geboren und wuchs in Deutschland auf. Seine Kompositionen verkörpern ein neues Verständnis von Schönheit und Erzählung in der klassischen Musik. Er komponierte Orchesterwerke, Ensemblestücke, Filmmusiken und Opern und wurde für seine Kompositionen mehrfach ausgezeichnet. So ist er Preisträger des „Internationalen Günter-Bialas-Kompositionswettbewerb“, des „Kompositionspreises der Reinl-Stiftung Wien“, des „Bayerischen Kunstförderpreises“ und des „Eon Kulturpreises Bayern“. Er war Stipendiat der „Villa Concordia“ Bamberg und der „Cité des Arts“ Paris. Er erhielt den ECHO KLASSIK 2017 und den bayerischen Filmpreis 2020. Seine Alben erreichten mehrfach die Top 10 der deutschen Klassikcharts, schafften es regelmäßig in die US-Billboard-Charts und führten in mehreren Ländern die iTunes Charts an. Arash Safaians ganz eigene Verbindung von Kompositionskunst und moderner Klangsprache wird auf den internationalen Bühnen gefeiert.
Bildnachweis: Gregor Hohenberg
Alexey Stadler
Alexey Stadler gastierte als Solist u. a. bei der San Francisco Symphony, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und arbeitete mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Vasily Petrenko, Michael Sanderling, Robert Trevino und Tugan Sokhiev zusammen. Der Cellist beeindruckt durch Ausdruckstiefe und klangliche Präzision – „Berückend, wie er spielt.“ (Tagesspiegel). Als künstlerischer Berater des internationalen Kammermusikfestivals Krzyżowa-Music engagiert er sich an einem geschichtsträchtigen Ort europäischer Erinnerungskultur. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gibt er als Professor seine künstlerische Erfahrung an die nächste Generation weiter.
Mit dem von ihm gegründeten Projekt DIALOGI fördert er den musikalischen Dialog über Grenzen hinweg.
Bildnachweis: Marco Borggreve
Claudio Bohórquez
Claudio Bohórquez ist mehrfacher internationaler Preisträger und renommierter Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
Zahlreiche CD Aufnahmen bei Labels wie Berlin Classics, EMI, Deutsche Grammophon, alpha und v.a.
Claudio tritt regelmäßig sowohl als Solist und Kammermusiker auf allen wichtigen internationalen Bühnen auf.
Bildnachweis: Peter Adamik
Dušan Kostić
Dušan Kostić ist ein serbischer Kontrabassist, der in Berlin lebt und für seine Kunst und internationale Karriere bekannt ist. Als Absolvent der Musikakademie Basel mit Bachelor und Konzertexamen trat er als Solist mit dem Orchestre National de Cannes, dem Basel Sinfonieorchester und dem Radio-Sinfonieorchester Belgrad auf und spielte große Konzerte von Bottesini, Koussevitzky, Dittersdorf, Vanhal und Nino Rota.
Er arbeitete mit führenden Dirigenten und Solisten zusammen, darunter Manfred Honeck, Jaap van Zweden, Daniele Gatti, Mirga Gražinytė-Tyla, Patricia Kopatchinskaja und Christian Tetzlaff. Festivalauftritte u.a. bei den Festspielen Gstaad Menuhin, Luzern, Kronberg, Meran und Rheingau.
Neben Solo- und Kammermusikauftritten spielte Kostić mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Monte-Carlo Philharmonic und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.
Ivan Skanavi
Ivan Skanavi, Gewinner des Grand Prix Emanuel Feuermann 2022, zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation. Mit seinem breiten stilistischen Ausdrucksspektrum, seiner klaren Klangprojektion und seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben begeistert er Publikum und Fachwelt gleichermaßen.
Neben seiner erfolgreichen Karriere als Kammermusiker tritt Skanavi regelmäßig als Solist auf. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu zahlreichen renommierten Festivals, Konzertsälen und Orchestern, darunter das Verbier Festival, das Kronberg Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Gezeitenkonzerte, der Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie sowie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Stuttgarter Kammerorchester und die Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin.
Der in Russland geborene Musiker erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. In Moskau wurde er von Tamara Alexeeva, Alexey Seleznev und Alexander Rudin ausgebildet. Seit 2017 vervollkommnet er seine künstlerische Ausbildung bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar sowie an der Kronberg Academy.
Ivan Skanavi spielt ein Violoncello des venezianischen Geigenbauers Matteo Goffriller aus dem Jahr 1720.
Bildnachweis: Kristina Revva
Lena von Almen
Lena von Almen, 2001 in der Schweiz geboren, entdeckte mit sechs Jahren ihre Leidenschaft für das Cello und wurde bald in die schweizerische Talentförderung Musik aufgenommen. Nach der Matura absolvierte sie ihren Bachelor mit Auszeichnung an der Hochschule der Künste Bern bei Antonio Meneses und studiert derzeit im Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Claudio Bohórquez. Sie besuchte Meisterkurse bei renommierten Professoren und ist Stipendiatin sowie Akademistin des Zermatt Music Festivals mit den Berliner Philharmonikern. Konzertauftritte führten sie unter anderem in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin und das KKL Luzern.
Im Mai 2025 nahm sie eine CD mit Werken von Craig Armstrong auf und spielt auf einem Cello von David Tecchler aus dem Jahr 1698.
Maciej Kulakowski
Geboren in Polen in einer Familie von Klassik- und Jazzmusikern, studierte in Danzig, Mannheim, Weimar und später an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Mit 19 gewann er den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Lutoslawski International Cello Wettbewerb, später wurde er Preisträger beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2017 und Preisträger bei den YCAT Auditions 2019.
Maciej trat als Solist mit Orchestern wie den Warschauer Philharmonikern, den Brüsseler Philharmonikern und den London Mozart Players auf und arbeitete mit Dirigenten wie Krzysztof Penderecki und Stéphane Denève zusammen. Als leidenschaftlicher Kammermusiker trat Maciej bei großen Festivals in Europa, Asien und Amerika auf und arbeitete mit Künstlern wie Emanuel Ax, Jan Vogler und der Familie Maisky zusammen.
Maciej spielt ein Cello von Giovanni Baptista Ruggeri aus dem Jahr 1700, das ihm von einer Wohltätigkeitsstiftung zur Verfügung gestellt wurde.
Oliwia Meiser
Die in Berlin lebende polnische Cellistin ist eine vielseitige und international tätige Musikerin. Sie studierte bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt (HfM Weimar) und schloss ihr Studium an der UdK Berlin mit Auszeichnung ab. Seit 2024 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und begann ihr Konzertexamen mit Prof. Alexey Stadler an der HfMT Hamburg im Jahr 2025. Sie trat auf Festivals wie Prussia Cove, Kronberg Academy, Villars Institute Academy und dem Zermatt Music Festival auf und spielte in Veranstaltungsorten wie der Elbphilharmonie, Berlin Philharmonie und dem Musikverein Wien. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Internationaler Janigro-Wettbewerb, Tonali18, Mendelssohn-Wettbewerb und Deutsche Musik Wettbewerb. Seit 2023 ist sie Teil der Pirastro Young Artist Familie.
Oliwia spielt ein außergewöhnliches italienisches Cello von Paolo Castello, dass ihr von einem privaten Sponsor zur Verfügung gestellt wurde.
Bildnachweis: Anna Tena
