
ausgewählte Kompositionen aus dem Oeuvre von Jobim.
Jaques Morelenbaum
Jaques Morelenbaum, geboren in Rio de Janeiro, gilt als einer der bedeutendsten Cellisten, Arrangeure, Komponisten und Produzenten Brasiliens. In einer mehr als fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere wirkte er an über 950 Alben mit und arbeitete mit legendären Künstlern wie Antonio Carlos Jobim, Caetano Veloso, Gilberto Gil, Milton Nascimento, Gal Costa und Egberto Gismonti zusammen. Darüber hinaus kooperierte er mit internationalen Musikerinnen und Musikern wie Sting, Ryuichi Sakamoto, David Byrne, Mariza, Cesária Évora und Julieta Venegas.
Als Produzent und Arrangeur wurde er mit einem Grammy Award sowie mehreren Latin Grammy Awards ausgezeichnet. Außerdem komponierte er zahlreiche Film- und Theatermusiken und war musikalischer Leiter einiger der einflussreichsten brasilianischen Künstler seiner Generation.
Morelenbaum war Mitglied des renommierten Quarteto Jobim Morelenbaum sowie von Morelenbaum2Sakamoto und veröffentlichte daneben zahlreiche eigene Projekte. Im Jahr 2024 wurde er als erster Preisträger mit dem neu geschaffenen Brazilian Musician Award ausgezeichnet.
Sein jüngstes Album, Trem de Três, entstand in Zusammenarbeit mit Carlos Malta und Marcelo Costa.
Bildnachweis: Samuele Romano
Ori Jacobson
Ori Jacobson ist ein in Berlin lebender Saxophonist, Komponist und Absolvent des renommierten Berklee College of Music, das er sowohl mit einem Bachelor- als auch einem Masterabschluss magna cum laude abschloss. Seine Studien absolvierte er am Global Jazz Institute unter der Leitung von Danilo Pérez. Für beide Studiengänge erhielt er ein Vollstipendium und wurde von renommierten Künstlern wie Joe Lovano, George Garzone und David Liebman unterrichtet.
Ori trat bereits mit Grammy-prämierten Musikerinnen und Musikern wie Esperanza Spalding, Terri Lyne Carrington und Susana Baca auf. Konzerte führten ihn zu bedeutenden Spielstätten und Festivals, darunter das North Sea Jazz Festival, das Montreux Jazz Festival, das Beacon Theatre und der Smalls Jazz Club.
Derzeit leitet er das Ori Jacobson Quartet und ist außerdem in Projekten wie dem Doug Weiss Quartet, dem Luis Bonilla Quintet und Àbáse aktiv.
Heinrich Köbberling
Heinrich Köbberling studierte von 1988 bis 1994 Jazzschlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und absolvierte anschließend mit einem DAAD-Stipendium ein Aufbaustudium an der New School (Mannes College of Music) in New York.
Die folgenden fünf Jahre als freischaffender Musiker in New York prägten seine künstlerische Laufbahn. Er arbeitete mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern wie Julia Hülsmann, Aki Takase, Ernie Watts, Benny Bailey, Moritz von Oswald, Matthew Herbert, Richie Beirach und Gary Peacock. Darüber hinaus produzierte er die Band 8- Doogymoto und veröffentlichte die Soloalben Pisces, Sonnenschirm und You and You. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.
Zu seinen aktuellen Projekten zählen das Julia Hülsmann Quartet/Trio, das Moritz von Oswald Trio und das Ernie Watts Quartet Europe.
Nach Lehraufträgen in Hamburg, Hannover und Weimar war Heinrich Köbberling Professor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2019 lehrt er als Professor am Jazz-Institut Berlin. Seine internationale Konzerttätigkeit und die Zusammenarbeit mit renommierten Produzenten und Labels wie ECM prägen eine Unterrichtskonzeption, die individuelle Entwicklung, künstlerische Persönlichkeit und stilistische Vielfalt in den Mittelpunkt stellt.
Roz Macdonald
Roz Macdonald ist eine Kontrabassistin aus Ayr in Schottland, die seit 2017 in Berlin lebt.
Sie arbeitet stilübergreifend und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Jazz und improvisierte Musik. Roz tritt regelmäßig in ganz Deutschland und Europa auf und hat sich sowohl als Bandleaderin als auch als gefragte Sidemusikerin einen Namen gemacht. Sie hat mit zahlreichen international renommierten Künstlerinnen und Künstlern zusammengearbeitet, darunter Eddie Henderson, Chris Cheek, Bruce Barth, Melissa Aldana und Scott Hamilton.
Bildnachweis: Janine Kuehn
Quique Sinesi
Quique Sinesi zählt zu den renommiertesten Gitarristen und Komponisten Argentiniens und ist international für seine unverwechselbare Verbindung argentinischer Folklore, Jazz, brasilianischer Musik, Tango und zeitgenössischer klassischer Einflüsse bekannt.
In einer über vier Jahrzehnte währenden Karriere hat er mit legendären Künstlern wie Dino Saluzzi, Charlie Mariano, Joe Lovano, Paquito D’Rivera, Pablo Ziegler, Markus Stockhausen, Enrico Rava, Michel Godard, Yamandu Costa und vielen weiteren musiziert und Aufnahmen veröffentlicht.
Seine Musik wurde auf bedeutenden internationalen Festivals und in renommierten Konzerthäusern in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien präsentiert und erlangte große Anerkennung für ihre Originalität und expressive Tiefe. Im Jahr 2005 erhielt er als Mitwirkender an einem Projekt von Pablo Ziegler einen Latin Grammy Award und setzte seine international gefeierte Karriere seither erfolgreich fort.
Seine Konzerte zeichnen sich durch lyrische Improvisationen, eine vielschichtige harmonische Sprache und eine einzigartige musikalische Handschrift aus, die südamerikanische Traditionen mit zeitgenössischem Jazz auf außergewöhnliche Weise verbindet.
Bildnachweis: Laura Tenenbaum
Berlin Session Strings
Berlin Session Strings vereint einige der besten Studiomusikerinnen und -musiker Europas, ausgewählt aus führenden klassischen Kammermusikensembles, Aufnahmeorchestern und Sinfonieorchestern in Berlin, London und darüber hinaus.
Das Ensemble wurde gegründet, um Komponistinnen und Komponisten, Produzentinnen und Produzenten sowie Künstlerinnen und Künstlern eine flexible Streicherbesetzung von Weltklasse für Studio- und Live-Projekte jeder Größenordnung anzubieten – von intimen Kammermusikformationen bis hin zum vollständigen Sinfonieorchester.
Berlin Session Strings ist in den Bereichen Film- und Fernsehvertonung, klassische und zeitgenössische Aufnahmen, Produktionsmusik sowie Künstlerprojekte tätig und arbeitet dabei mit Komponistinnen, Komponisten und Produzierenden sowohl in Berlin als auch international zusammen.
Zu den jüngsten Referenzen zählen Projekte für Universal Pictures, Deutsche Grammophon, Capitol Records, Netflix, LowSwing Records, Peter Plate/Ulf Leo Sommer, Air-Edel London und Supreme Music sowie eine stetig wachsende Zahl unabhängiger Künstlerinnen und Künstler, Komponistinnen und Komponisten sowie Produzentinnen und Produzenten aus aller Welt.
Bildnachweis: Berlin Session Strings
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(Berlin-Mitte)
