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09
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ein Abend mit
Georgy Gusev
Sven Helbig
Ivan Skanavi
DKO Berlin
Theater im Delphi
20-09-2026 / 19.00 Uhr
Mit Georgy Gusev (Cello), Ivan Skanavi (Cello), Sven Helbig (Electronics) und dem Deutschen Kammerorchester Berlin.
„Tres Momentos“ von Sven Helbig für Streichorchester und Electronics.
Welturaufführung von „Silentium“ - Concerto for Solo Cello and String Orchestra“ von Georgy Gusev.
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Georgy Gusev

Georgy Gusev ist Komponist, Cellist, Dokumentarfilmer und Erfinder.

Er absolvierte sein Studium am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium sowie an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu einigen der renommiertesten Festivals weltweit. Gusev arbeitete mit namhaften Musikerpersönlichkeiten wie Natalia Gutman, Jordi Savall, Yo-Yo Ma, Giovanni Sollima, Enrico Dindo und Mario Brunello zusammen. Darüber hinaus kooperierte er mit international erfolgreichen Künstlern der Popmusikbranche, darunter Randy Jackson, Mark Mancina, Walter Afanasieff und Kenneth „Babyface“ Edmonds.

Als Komponist begann Gusev seine Laufbahn mit einer Reihe von Werken für Violoncello solo unter dem Titel Traveler’s Diary. Diese Kompositionen dienten später als Filmmusik für mehrere Sendungen des italienischen Fernsehsenders RAI. Im Jahr 2018 debütierte er in der Carnegie Hall sowohl als Komponist als auch als Interpret. Ein Jahr später wurde an derselben legendären Spielstätte sein neuer Liederzyklus für Sopran und Violoncello uraufgeführt.

Heute ist Gusev weiterhin als Komponist in den unterschiedlichsten musikalischen Genres tätig und arbeitet sowohl mit international renommierten Klassikmusikern als auch an Film- und Theaterproduktionen zusammen.

Photo by Anna Gvozdovskaya

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Sven Helbig

Sven Helbig komponiert Musik für Chor, Orchester und Kammerensemble. Der Multiinstrumentalist verbindet klassische Kompositionstechniken mit feinsinniger, experimenteller Elektronik und schafft so einen unverwechselbaren Klangkosmos zwischen Tradition und Innovation.

Aufgewachsen in Eisenhüttenstadt, einer Planstadt im Osten Deutschlands, entdeckte er seine Leidenschaft für Musik zwischen Blaskapellen, den Schallplatten seiner Eltern und den wenigen Radiosendern, die er mit selbstgebauten Geräten empfing. Die frühen Experimente mit Elektronik prägten seinen kreativen Ansatz und sind bis heute ein charakteristisches Element seiner Werke.

Helbig erlernte zunächst Klarinette und Gitarre, später Schlagzeug und Klavier. Sein Debütalbum Pocket Symphonies erschien beim renommierten Label Deutsche Grammophon und machte den autodidaktischen Komponisten einem internationalen Publikum bekannt. Mit seinen Konzertprogrammen ist Sven Helbig regelmäßig auf internationalen Bühnen zu erleben – neben klassischen Ensembles auch an Live-Electronics und Percussion. Zu den wichtigen Stationen seiner Laufbahn zählen das Barbican Centre und das Southbank Centre in London, die Reina Sofía in Madrid, die Accademia dei Lincei in Rom, die Prager Staatsoper, das Alexandrinsky Theater in St. Petersburg, die Esplanade Concert Hall in Singapur, die Elbphilharmonie Hamburg und das Festspielhaus Baden-Baden.

Seine Werke wurden von führenden Klangkörpern und Künstlern interpretiert, darunter die BBC Singers, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Fauré Quartett, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, der Cellist Jan Vogler und der Dirigent Kristjan Järvi. Genregrenzen überschreitend ist Helbig zudem ein gefragter Partner für außergewöhnliche Kooperationen. Er arbeitete unter anderem mit den Pet Shop Boys, Snoop Dogg, Rammstein, Heaven Shall Burn und vielen weiteren internationalen Künstlern zusammen.

Seit 2017 moderiert er die wöchentliche Sendung Schöne Töne auf Radio Eins (Berlin), in der er mit Leidenschaft und profundem Wissen Musikgeschichte erzählt und neue Klänge vorstellt.

Für sein Schaffen wurde Sven Helbig mit dem Kunstpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet.

Photo Credits: Ulrike Heise

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Ivan Skanavi

Ivan Skanavi, Gewinner des Grand Prix Emanuel Feuermann 2022, zählt zu den führenden Cellisten seiner Generation. Mit seinem breiten stilistischen Ausdrucksspektrum, seiner klaren Klangprojektion und seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben begeistert er Publikum und Fachwelt gleichermaßen.

Neben seiner erfolgreichen Karriere als Kammermusiker tritt Skanavi regelmäßig als Solist auf. Seine Konzerttätigkeit führte ihn zu zahlreichen renommierten Festivals, Konzertsälen und Orchestern, darunter das Verbier Festival, das Kronberg Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Gezeitenkonzerte, der Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie sowie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Stuttgarter Kammerorchester und die Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin.

Der in Russland geborene Musiker erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren. In Moskau wurde er von Tamara Alexeeva, Alexey Seleznev und Alexander Rudin ausgebildet. Seit 2017 vervollkommnet er seine künstlerische Ausbildung bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar sowie an der Kronberg Academy.

Ivan Skanavi spielt ein Violoncello des venezianischen Geigenbauers Matteo Goffriller aus dem Jahr 1720.

Bildnachweis: Kristina Revva

DKO Foto neu (c) Constanze Vielgosz

DKO Berlin

Das Deutsche Kammerorchester Berlin (DKO) wurde 1989 im Geist der Wiedervereinigung gegründet und ist heute ein fester Bestandteil des Berliner Kulturlebens. Die rund 20 Musikerinnen und Musiker vereinen Berliner und internationale Einflüsse und begeistern mit Neugier, Engagement und hoher Klangqualität.

Unter der künstlerischen Leitung des Ersten Konzertmeisters Gabriel Adorján präsentiert sich das Orchester regelmäßig im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart, wobei klassische Meisterwerke mit zeitgenössischer Musik und selten aufgeführten Werken kombiniert werden.

Das DKO arbeitet mit renommierten Dirigenten und Solisten zusammen, darunter Markus Poschner als Ständiger Gastdirigent. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren die künstlerische Arbeit des Ensembles. Ein besonderes Anliegen des Orchesters ist die Förderung junger Talente sowie die Musikvermittlung, unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit einer Berliner Schule.

Photo Credit: Constanze Vielgosz

 
 

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